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Blumen & Natur

Baumschutz auf der Baustelle

Bild: Baumschutz auf der Baustelle

Bautätigkeit und Umweltschutz müssen kein Widerspruch sein. Die Stadtgemeinde sensibilisiert verantwortliche Mitarbeiter von beauftragten Baufirmen mit Schulungen. In der Aufgrabe-Ordnung der Stadt sollen in Hinkunft verpflichtende Baumschutzmaßnahmen auf der Baustelle vorgeschrieben werden.

Bis zu 15.000 Euro ist ein ausgewachsener Baum wert - ganz abgesehen vom ideellen Wert, den die Pflanzen für viele Tullner haben. Die über 5.500 prächtig blühenden und teilweise schon stattlichen Bäume in den öffentlichen Parks und entlang der Straßen sind ein "grüner Aktivposten" und tragen wesentlich zum "grünen" Image Tullns bei.

Besonderes Augenmerk legt die Stadt darauf, dass mit den Bäumen auch während der - im Moment starken Bautätigkeit - pfleglich umgegangen wird. "Was nützt es uns, wenn die Baufirma zwar im Fall der Fälle von uns zur Kassa gebeten wird, aber der Baum ist massiv beschädigt oder sogar tot", fragt Bürgermeister Willi Stift.

Reges Interesse der Baufirmen
Im Februar 2008 wurden erstmals alle Baufirmen von der Stadtgemeinde zu einem Vortrag eines international anerkannten sowie gerichtlich beeideten Baum-Experten eingeladen. Die behandelten Themen: das Lebewesen Baum und die Grundlagen für seinen gedeihlichen Fortbestand, notwendige Schutzmaßnahmen und -vorkehrungen zur Grünraumsicherung sowie rechtliche Aspekte. Das Interesse war groß. Über 30 Poliere sowie Mitarbeiter der Gemeinde gingen mit geschärftem Umweltbewusstsein danach wieder an ihre Arbeit.
     

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