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Fünf Wohncontainer-Standorte für 100 Flüchtlinge

Bild: aa_fluechtlingecontainer.gif

Derzeit (Stand 2.11.2015) sind in Tulln 44 Flüchtlinge (18 Männer, 12 Frauen und 14 Kinder/Jugendliche) untergebracht, 28 Personen davon in privaten Unterkünften und 16 Personen in der Bezirksstelle des Roten Kreuzes. In Kürze werden rd. 100 weitere Flüchtlinge aufgenommen werden. Für die Unterbringung stellt das Land Niederösterreich Wohncontainer zur Verfügung, die an fünf Standorten in der Stadtgemeinde Tulln aufgestellt werden.

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UPDATE 6.11.2015:
Rotes Kreuz Tulln übernimmt die Grundversorgung der Tullner Flüchtlings-Wohncontainer Standorte und neuer Zeitplan für Umsetzung

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Das Leid in der aktuellen Flüchtlingssituation ist für unsere in Frieden lebende Gesellschaft kaum vorstellbar. Menschen wie wir mussten aus Angst vor Krieg oder Verfolgung ihr Zuhause verlassen. Viele TullnerInnen haben in dieser Tragödie bisher große, aktive Hilfsbereitschaft gezeigt - sowohl für die durchreisenden Transitflüchtlinge, als auch für jene, die als neue BürgerInnen in Tulln bleiben werden. "Ich bin überzeugt, dass wir mit diesem Engagement der BürgerInnen auch die 100 neuen Flüchtlinge bestens versorgen und rasch in das harmonische Leben in Tulln integrieren können", zeigt sich Bürgermeister Mag. Peter Eisenschenk beeindruckt von der Einsatzbereitschaft der BürgerInnen.

Sozialverträglich: Fünf kleine Standorte

Das Land Niederösterreich stellt mehreren Gemeinden Wohncontainer zur Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung, Tulln ist eine von ihnen. Statt wie ursprünglich geplant an einem Standort, werden diese auf Wunsch der Stadtgemeinde Tulln auf insgesamt fünf Standorte mit jeweils 20 Personen aufgeteilt - konkret an diesen Standorten:
- Josef-Reither-Straße 19
- Tulbinger Straße 18, Langenlebarn
- Areal der Pfarre St. Stephan
- Areal der Pfarre St. Severin
- Frauenhofen Hnr. 19
"Durch diese Aufteilung wollen wir bewusst den Lager-Charakter vermeiden. Stattdessen möchten wir die BürgerInnen der jeweiligen Nachbarschaften aufrufen, offen zu sein und den Menschen aktiv bei der Integration zu helfen", so Eisenschenk. Zu diesem Zweck fand auch ein eigener Info-Abend statt (zum Nachbericht). Selbstverständlich werden die neuen Flüchtlinge auch von den bereits aktiven und bestens eingespielten Tullner Organisationen, Institutionen und privaten Gruppen betreut.

€ 45.000,- Investition der Stadtgemeinde
Konkret werden bis ca. Ende Oktober an allen fünf Standorten jeweils 13 Container aufgestellt. Die dadurch entstehenden Wohneinheiten bieten Schlafplätze für 20 Personen, jeweils einen Sanitärbereich, eine Küche und einen Aufenthaltsbereich. Die Anschaffungskosten für die Container übernimmt das Land Niederösterreich, die Grundversorgung wird über das Rote Kreuz abgewickelt. Bei der Anbindung der Infrastruktur (Wasser, Kanal, Strom) werden die Kosten geteilt: Seitens des Landes waren die Ausgaben nur für einen großen Standort vorgesehen - aufgrund des Wunsches der Stadtgemeinde Tulln nach mehreren Standorten finanziert das Land die Infrastruktur-Anbindung für zwei Standorte, die Stadtgemeinde Tulln für drei. Insgesamt sind dies rund € 45.000,-.


Foto: "Wir helfen" sagen Bürgermeister Mag. Peter Eisenschenk (4.v.r.), Vizebürgermeister Harald Schinnerl (2.v.r.) und die Stadträte Johann Mayerhofer, Elfriede Pfeiffer, Dr. Harald Wimmer, Liane Marecsek, Hubert Herzog, Ing. Norbert Pay und Mag. Johannes Sykora. In der Stadtratssitzung am 18.9. wurden die Standorte und die Kostenbeteiligung für die Wohncontainer zur Unterbringung von insgesamt 100 Flüchtlingen beschlossen.
     

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