Fotocredit: © Stadtgemeinde Tulln, Robert Herbst

Corona: Telefonische Anlaufstelle, auch am Wochenende erreichbar

Die Stadtgemeinde Tulln hat für ihre BürgerInnen eine telefonische Anlaufstelle eingerichtet, die täglich (auch am Wochenende) von 8 bis 18 Uhr unter Tel. 02272 690 111 erreichbar ist – insbesondere als Anlaufstelle für jene Risikogruppen, die Unterstützung bei Einkäufen und dringenden Erledigungen brauchen und dies nicht von Familie und Freunden erledigt werden kann. Als Stadt des Miteinanders versucht Tulln Anregungen zu geben, gerade in Zeiten von Corona auf einander zu achten und – unter Berücksichtigung der geltenden Richtlinien – dort zu helfen, wo Hilfe notwendig ist.

Es ist in der aktuellen Situation sinnvoll, die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, um die exponentielle Verbreitung des Coronavirus möglichst einzudämmen. „Räumliche Distanz bedeutet aber nicht, Menschen sozial völlig voneinander zu isolieren. Ich denke im Gegenteil, dass es gerade jetzt wichtig ist, gut aufeinander zu achten – und das ist auch ohne persönliche Nähe und unter Berücksichtigung der geltenden Richtlinien möglich. Seitens der Stadtgemeinde möchten wir den BürgerInnen daher eine Ansprechstelle bieten, wenn sie Fragen haben oder aufgrund der Einschränkung des sozialen Lebens Hilfe brauchen“, so Bürgermeister Mag. Peter Eisenschenk.

Telefonische Anlaufstelle der Stadtgemeinde Tulln

Als erste und zentrale Maßnahme bietet die Stadtgemeinde Tulln ab sofort eine telefonische Ansprechstelle für ihre BürgerInnen an, die bis auf weiteres täglich von 8 bis 18 Uhr unter der Nummer 02272 690 111 erreichbar ist. Die Anlaufstelle soll folgenden Zwecken dienen:

  • Anlaufstelle für Risikogruppen: In erster Linie soll diese Hotline als Anlaufstelle für jene Menschen dienen, die als Risikogruppe vollständig zuhause bleiben sollen und Hilfe bei Einkäufen und Besorgungen brauchen.

  • Vernetzung für BürgerInnen und Institutionen: Neben den Risikogruppen können und sollen sich auch Menschen melden, die ihre Zeit und Hilfe anbieten möchten – z.B. für Besorgungsfahrten. Die Stadt kann daraufhin als Vernetzungsstelle dienen und die Menschen der Risikogruppen mit engagierten Privatpersonen oder auch Institutionen wie dem Roten Kreuz und dem „Team Österreich“ vernetzen.

  • Informationen zu behördlichen und medizinischen Anlaufstellen: Medizinische Auskünfte können die MitarbeiterInnen der Stadtgemeinde nicht erteilen, aber den BürgerInnen ggf. die richtigen Ansprechpartner und Kontakte nennen.

 

Maßnahmen, die anderen helfen

Mit folgenden Maßnahmen können BürgerInnen weiters dazu beitragen, die Ausbreitung des Coronavirus zu reduzieren, und gleichzeitig ihren Mitmenschen helfen:

Nehmen Sie die Maßnahmen der Regierung ernst und reduzieren Sie den persönlichen Kontakt (=räumliche Nähe!) zu anderen auf ein Minimum, insbesondere zu Risikogruppen. Aktuelle Informationen erhalten Sie laufend im öffentlichen Rundfunk (ORF Radio, TV und Web) und auf offiziellen Websites von Bundesregierung, -ministerien und öffentlichen Institutionen – wir haben dazu eine Link-Sammlung zusammengestellt.

Vernetzung im unmittelbaren Lebensumfeld für gegenseitige Hilfe unter Berücksichtigung der geltenden Richtlinien:

  • ONLINE: Facebook-Gruppe „Tulln hilft“ als Vernetzungs-Plattform: In der regionalen Facebookgruppe "Tulln hilft" gibt es die Möglichkeit, sich konstruktiv mit anderen BürgerInnen auszutauschen, Infos zu erhalten und Hilfe anzubieten oder von anderen Hilfe zu erhalten. Die Gruppe wird von Stefanie Jirgal, Projektleitung der Initiative „Stadt des Miteinanders“ moderiert.

  • OFFLINE: Selbst aktiv werden und Nachbarn, Bekannten und Freunden Hilfe anbieten: BürgerInnen – insbesondere Schüler und Studenten, die aufgrund der div. Schließungen nun mehr Zeit zur Verfügung haben – können unter Berücksichtigung der allgemein empfohlenen Schutzmaßnahmen eigeninitiativ in ihrer Nachbarschaft oder im Bekanntenkreis ihre Hilfe für z.B. Einkäufe anbieten.