Covid-19: Impfungen in Tulln so rasch und leicht zugänglich wie möglich

Die Stadtgemeinde Tulln setzt alles daran, die Corona-Impfung so rasch wie möglich für ihre BürgerInnen verfügbar zu machen. Das ist allerdings kein leichtes Unterfangen, denn für eine geregelte Verteilung des Impfstoffes sind landesweite Vorgaben zu beachten. Derzeit ist die Impfung bei keinem Tullner Arzt möglich. Lediglich wenige Hochrisikogruppen, wie Bewohner von Alters- und Pflegeheimen oder Personal in Spitälern, werden derzeit geimpft.

„Der Impfstoff ist für die niedergelassenen Ärzte noch nicht verfügbar – bitte rufen Sie daher auch nicht in den ohnehin bereits sehr geforderten Praxen an“, appelliert Stadtarzt Dr. Franz Bichler an die Bevölkerung.

„Sobald der Impfstoff für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung steht, wird die Stadtgemeinde alles unternehmen, damit dieser bald und unkompliziert in Tulln verimpft werden kann. Die Impfung ist unsere wichtigste Chance, in möglichst absehbarer Zeit wieder zu einem normaleren Leben zurückzukehren. Bis es soweit ist, werden wir jedoch noch Geduld brauchen“, sagt Bürgermeister Mag. Peter Eisenschenk.

Impfstrategie von Bund, Ländern und Gemeinden
Der genaue Zeitplan lässt sich derzeit noch nicht fixieren. Gemeindebundpräsident Bürgermeister Mag. Alfred Riedl dazu: „Die Impfstrategie haben Bund, Länder und Gemeinden gemeinsam vereinbart. Die Corona-Impfung ist unsere Chance, den Kampf gegen das Corona-Virus zu gewinnen, Krankenhäuser zu entlasten und Leben zu retten. Die Zuteilung der Impfdosen erfolgt nun direkt an die Bundesländer und klar ist dabei allen, dass keine Dosis liegen bleiben darf. Die Impfungen in den Pflegeheimen haben bereits begonnen und werden in den nächsten Wochen weitergeführt. Parallel dazu starten auch die Impfungen für das medizinische Personal. Gemeinsam mit dem Land Niederösterreich haben wir vereinbart, dass die Gemeinden in einem ersten Schritt alle Personen über 80 Jahren zeitnah über die wohnortnahen Impfmöglichkeiten informieren. Uns allen ist bewusst, dass beim Impfen jeder Tag zählt. Mit der wöchentlich steigenden Verfügbarkeit von Impfdosen können nun immer mehr Menschen geimpft werden. Bund, Länder und Gemeinden arbeiten auf Hochtouren, die gemeinsame Impfstrategie im Sinne unserer Bürgerinnen und Bürger umzusetzen.“

Schrittweise Impfstrategie

Die Impfstrategie ist landesweit einheitlich und richtet sich nach der Verfügbarkeit der Impfstoffe. Die Impfphasen werden unter www.notrufnoe.com/impfung veröffentlicht und ständig aktualisiert.
Die Stadtgemeinde wird ihre Informationskanäle offensiv in den Dienst der Impfung stellen, insbesondere sobald die Impfungen für Hochrisikogruppen (Personen mit Vorerkrankungen oder körperlichen Gegebenheiten mit besonders hohem Risiko) und Personen sehr hohen Alters (Generation 80+) beginnen.

Anfrage zur Einführung einer kommunalen Impfstraße
Die Stadtgemeinde Tulln hat bereits Anfang des Jahres bei den zuständigen Stellen ihr Interesse für eine kommunale Impfstraße deponiert – denn alle BürgerInnen sollen möglichst rasch und unkompliziert die Möglichkeit bekommen, sich impfen zu lassen, wenn sie dies gerne möchten.

Persönliche Fachinformation zur Impfung von seriösen Ärzten
„Die Menschen haben das Recht, über die Impfung von fachkundigen Medizinern auch persönlich informiert zu werden“, sagt Bürgermeister Eisenschenk. Die Stadtgemeinde wird daher Vorträge oder Sprechstunden über die Impfung organisieren, wenn diese physisch nicht möglich sind, dann werden Online-Möglichkeiten in den nächsten Wochen angeboten.


Geprüfte Informationen zum Thema Impfung