Eislaufen im Aubad verboten, Kunsteisbahn verlängert Saison

Die über lange Zeit anhaltenden Temperaturen unter dem Gefrierpunkt lassen derzeit viele natürliche Gewässer zufrieren, auch das Aubad und den Wasserpark in Tulln. Trotz ausdrücklichen Verbotes nutzen viele Menschen die Gelegenheit zum Spazierengehen auf dem Eis oder zum Eislaufen – und begeben sich dadurch in akute Lebensgefahr! Die sichere Alternative: Die Kunsteisbahn Tulln ist täglich geöffnet und verlängert ihre Saison bis mind. 21. Februar.


Auch wenn es einladend ist: Die Natur-Eisflächen in Tulln sind nicht zum Eislaufen freigegeben, denn zu groß ist die Gefahr einzubrechen. Sowohl im Aubad als auch im Wasserpark gibt es zahlreiche eisfreie Stellen, in deren weiterer Umgebung das Eis wesentlich dünner ist und nicht trägt. Auch leichte Strömungen sind im Aubad und im Wasserpark vorhanden, bei denen sich nur eine dünne Eisschicht bildet. Besonders trügerisch und gefährlich: Man sieht keinen Unterschied und bricht plötzlich ein.

Eis ist nicht nur von Lufttemperatur abhängig
Die Bildung von Eis auf Naturgewässern ist nicht nur von der Lufttemperatur abhängig. Das Aubad und teilweise der Wasserpark werden durch Grundwasserzuflüsse gespeist, das stets ca. 7 Grad Celsius warm ist. An den Zuflüssen ist die Eisdecke daher besonders dünn.

Viele Gefahren am Eis
Weiters sind Schwankungen des Wasserspiegels und etwas geschütztere Stellen bei Stegen oder Pfeilern Einflussfaktoren, die das Betreten des Eises gefährlich machen. Die Wahrscheinlichkeit, ins Eis einzubrechen, ist also auch bei langfristig tiefen Temperaturen extrem hoch und ein Unfall lebensbedrohlich.


Stattdessen: Sicherer Eislaufspaß auf der Kunsteisbahn Tulln!