Fotocredit: © Stadtgemeinde Tulln, Robert Herbst

Lebensbaum für Geburtenjahrgang 2020 gepflanzt

Im Vorjahr wurde vom Gemeinderat der Stadtgemeinde Tulln beschlossen, künftig für alle Geburtenjahrgänge einen besonderen „Lebensbaum“ zu pflanzen. Der erste Lebensbaum – ein Zimt-Ahorn – wurde im Freizeitpark für den Jahrgang 2020 gesetzt und nun mit einer entsprechenden Tafel versehen. Der Baum steht symbolisch für die 137 in diesem Jahr neu geborenen BürgerInnen in der Stadtgemeinde Tulln. Gleichzeitig ist er ein weiterer Bestandteil des „Baumkunstweges“, der über besondere Baum-Exemplare in der Gartenstadt informiert.

„Der Geburten-Jahrgangsbaum soll symbolisch zu Ehren unserer jeweils jüngsten GemeindebürgerInnen wachsen und gedeihen. Unsere Stadtgärtner werden künftig für jedes Jahr jeweils eine besondere Art auswählen – so bereichern die Bäume die Diversität und werden gleichzeitig Teil unseres Baumkunstweges“, erzählt Bürgermeister Mag. Peter Eisenschenk.

„Zimt-Ahorn“ für Geburtenjahrgang 2020
Für die 137 Geburten des Jahres 2020 haben die Stadtgärtner ein bereits groß gewachsenes Exemplar eines „Zimt-Ahorn“ (Acer griseum) ausgewählt und am Gelände des Freizeitparks (nahe der der BMX-Bahn) gesetzt. Im Jänner wurde er nun mit der entsprechenden Informationstafel ausgestattet, die ihn als Jahrgangsbaum und Teil des Baumkunstweges entlang der Donaulände kennzeichnet. Seinen klingenden Namen trägt der „Zimt-Ahorn“ aufgrund seiner auffallenden Rinden-Struktur, die sich ähnlich wie Zimtstangen aufrollt. Außerdem fällt der Baum durch seine spektakuläre Herbstfärbung auf.

Stadtrat Hubert Herzog: „Wir möchten alle Eltern des Geburtenjahrganges herzlich einladen, den Baum mit ihren Kindern zu besuchen. Ein schönes Symbol wäre auch ein Zusammenkommen aller Familien – wir hoffen, dass das in der warmen Jahreszeit wieder möglich wird.“

Bäume unverzichtbar für Stadtklima
„Jeder Baum ist ein Kunstwerk der Natur und wertvoll für das Klima in der Stadt – mit dem Jahrgangsbaum wollen wir auch Bewusstsein in der Bevölkerung dafür schaffen und ein Zeichen für die vielen weiteren Bäume setzen, die jährlich in der Stadtgemeinde gepflanzt werden“, so Mag. Rainer Patzl, Vizebürgermeister und Stadtrat für öffentlichen Grünraum. Insgesamt gibt es über 14.000 Bäume in der Gartenstadt Tulln.

Baumkunstweg verbindet besondere Bäume
Manche Exemplare sind aber auf die eine oder andere Art ganz besonders. Im vergangenen Jahr hat die Stadtgemeinde Tulln daher vorerst 10 sehr spezielle Bäume entlang der Donaulände und im Stadtzentrum als „Baumkunstwerke“ mit spannenden Informationen beschildert. Sie begegnen einem beim Flanieren, können aber auch auf einem eigenen Spaziergang erkundet werden – Karte und Route gibt es auf www.tulln.at/erleben. Der Lebensbaum für den Geburtenjahrgang 2020 ist nun der elfte Baum des Baumkunstweges.

Baumkataster mit 14.000 Bäumen
Die StadtgärtnerInnen Tullns führen bereits seit dem Jahr 2000 einen Baumkataster, in dem die ca. 14.000 Bäume der Stadt und deren Gesundheitszustand vermerkt sind. Die Bäume werden mindestens einmal pro Jahr von einem externen Baumsachverständigen kontrolliert, wodurch sich die Lebensphasen der Bäume sehr gut nachvollziehen lassen. Gefährdete oder kranke Bäume können so über längere Zeit beobachtet werden. Sind aufgrund des Gesundheitszustandes tatsächlich Fällungen notwendig, werden zeitnah Nachpflanzungen durchgeführt. Fest steht: In der Gartenstadt Tulln wird kein Baum ohne guten Grund gefällt.