Fotocredit: © Stadtgemeinde Tulln, Robert Herbst

Netzwerk Nachbar: Förderung für kleine Nachbarschaftsfeste

Die beliebten Netzwerk Nachbar-Feste von BürgerInnen für BürgerInnen sind im Frühjahr der Corona-Krise zum Opfer gefallen. Für die Sommermonate können nun wieder Feste zur Förderung bei der Stadtgemeinde Tulln eingereicht werden. Für die Umsetzung gelten die Sicherheitsrichtlinien der Bundesregierung und Eigenverantwortung der Organisatoren und Teilnehmer.

Bis zu 30 Netzwerk Nachbar-Feste werden in der Stadtgemeinde Tulln seit 2011 jedes Jahr von BürgerInnen für BürgerInnen umgesetzt und von der Stadt finanziell, durch Infrastruktur und durch Know How unterstützt – das große Ziel: Das Miteinander in den Nachbarschaften zu fördern und zu feiern.

„Dieses Jahr werden wir wohl keinen neuen Rekord an Festen mehr schaffen, aber ich habe das Gefühl, dass es gerade jetzt ein großes Bedürfnis nach Miteinander und Nähe in der Bevölkerung gibt. Daher werden wir Netzwerk Nachbar-Feste auch heuer unterstützen – mit etwas Eigenverantwortung sollten sich gerade im Freien Zusammenkünfte auch im Rahmen der coronabedingten Sicherheitsrichtlinien durchführen lassen“, freut sich Bürgermeister Mag. Peter Eisenschenk auf einen verspäteten Start der Netzwerk Nachbar-Saison. 

Jetzt Grätzlfeste anmelden
Egal ob direkt in Tulln oder in den Katastralgemeinden, ob für Wohnhausanlage oder Straßenzug – die Netzwerk Nachbar-Feste werden jeweils von einzelnen BürgerInnen für die BürgerInnen ihrer unmittelbaren Wohnumgebung organisiert. Viele der Feste sind für die jeweiligen Nachbarschaften bereits zur beliebten und gelebten Tradition geworden und haben sich als jährlicher Fixpunkt etabliert.

Förderung durch Stadtgemeinde Tulln
Die soziale Wärme einer Stadt wie Tulln lebt vom aktiven, harmonischen Zusammenleben von Familie, Freunden und Nachbarn. In der Initiative "Netzwerk Nachbar" werden Ideen von Einzelpersonen oder Gruppen, welche die Gemeinschaft und das Zusammengehörigkeitsgefühl in Straßen, Wohnblöcken und Vierteln bzw. Katastralgemeinden fördern, von der Stadtgemeinde Tulln unterstützt – konkret mit  Know-How für die Planung, mit der Gestaltung und Produktion von Einladungen, mit Heurigengarnituren, Zelten und einer Kostenerstattung von bis zu € 100,-.

Weitere Informationen, Anmeldeformular und Voraussetzungen

 

Informationen des Sozialministeriums zur Abhaltung von Veranstaltungen

  • Ab 29. Mai 2020 sind Veranstaltungen bis 100 Personen erlaubt.
  • Ab 1. Juli 2020 sind Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen in geschlossenen Räumen mit bis zu 250 Besucherinnen/Besuchern und mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen im Freiluftbereich mit bis zu 500 Besucherinnen/Besuchern möglich.
  • Das Verabreichen von Speisen und der Ausschank von Getränken sind bei Veranstaltungen gemäß den Auflagen des § 6 der Lockerungsverordnung möglich.
  • Veranstaltungen mit über 100 Personen haben eine/n COVID-19 Beauftragte/n zu bestellen und ein entsprechendes COVID-19-Präventionskonzept zu erarbeiten und umzusetzen.
  • Bei Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen entfällt beim Sitzen der Mund-Nasenschutz.
  • Für Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze (etwa Stehveranstaltungen) gilt die maximale Personen-Höchstzahl von 100. Dabei ist der 1-Meter-Mindestabstand einzuhalten (Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben, sind davon ausgenommen) und in geschlossenen Räumen ist auch ein MNS zu tragen.

Informationsstand: 18. Juni 2020, Quelle: Website des Sozialministeriums

Projekte für die „Stadt des Miteinanders“
Die Stadtgemeinde Tulln unterstützt unter dem Titel „Stadt des Miteinanders“ verschiedenste Projekte, die das Miteinander innerhalb der Stadtgemeinde Tulln stärken. Den Ideen sind nahezu keine Grenzen gesetzt – Ideen wären z.B. PC-Nachhilfestunden für ältere Menschen, ein nachbarschaftlicher Hunde-Gassi-Service oder ein Repair-Café, bei dem Gegenstände und Geräte gemeinsam wieder funktionstüchtig gemacht werden – das spart nicht nur Geld, sondern schont auch die Umwelt und fördert soziale Kontakte.

Weitere Infos: www.stadtdesmiteinanders.at