Fotocredit: © Stadtgemeinde Tulln, Robert Herbst

Schluss-Präsentation der „Tulln Strategie 2030“ am 22. Oktober

Im August und September lief in der Gartenstadt Tulln ein breiter Bürgerbeteiligungsprozess zur Entwicklung der „Tulln Strategie 2030“. Die Bevölkerung hatte dabei die Gelegenheit, ihre Anregungen zu verschiedenen, im Vorfeld erstellten ExpertInnen-Analysen abzugeben. Die Resonanz war mit fast 400 Anregungen enorm. Am 22. Oktober ab 19 Uhr werden die ExpertInnen nun ihre finalen Fachbeiträge der „Tulln Strategie 2030“ vorstellen – im Atrium des Rathauses (begrenzte Teilnehmerzahl!) und als Live-Stream auf der Projektwebsite.

Mit ihren Stadtentwicklungskonzepten erstellen Gemeinden alle 10-15 Jahre eine vordefinierte Richtschnur, wie sich die Gemeinde in verschiedenen Themenbereichen weiterentwickeln soll. Für die „Tulln Strategie 2030“ wurden zunächst Expertisen zu verschiedenen Themenbereichen wie Örtliche Raumplanung, CO2-Neutralität und Digitalisierung erstellt. Im August und September wurden diese Analysen in einem Bürgerbeteiligungsprozess vorgestellt.

Breite Teilnahme am Bürgerbeteiligungsprozess mit fast 400 Anregungen
Der Beteiligungsprozess war aufgrund der aktuellen Corona-Bestimmungen zu einem großen Teil onlinebasiert konzipiert – und war somit gleichsam ein Vorzeigebespiel für den Themenbereich „Digitalisierung“. In verschiedenen Formaten – z.B. Videos und Podcasts, aber auch analog mit Plakaten – erhielten die BürgerInnen Einblick in die Expertenbeiträge. Auf dieser Basis konnten sie ihre Anregungen sowohl analog mittels Ideenboxen an 13 Standorten in der Stadtgemeinde, als auch online über die Projektwebsite www.tulln.at/vision abgeben. Insgesamt sind rd. 380 Ideen von BürgerInnen abgegeben worden.

Ideen von Grundlegendem bis zu Konkretem
Die Ideen der BürgerInnen zeigten große Vielfalt und unterschiedliche Tiefe: Vom grundlegenden Bedürfnis zu einem nachhaltigerem Lebensstil („Revitalisierung statt neuer Verbauung“, „Umweltfreundliche Mobilität fördern“) über konkrete Projektvorschläge („Grünflächen statt Parken am Nibelungenplatz“, „Selbstbedienungsladen für lokale Angebote“, „Radweg-Lückenschlüsse, z.B. in die Katastralgemeinden“) bis zu individuellen Erfahrungen und Bedürfnissen („Lärmgedämmte Altglas-Container“, „Altersbeschränkung am Skaterplatz“) deckten die Vorschläge eine enorme Bandbreite ab.

Bearbeitung durch ExpertInnen und Fachabteilungen
Sämtliche Ideen wurden den für die Fachbeiträge der „Strategie 2030“ beauftragten ExpertInnen übergeben. Bis zur Präsentation am 22. Oktober werden sie diese nun sichten und auf Basis ihrer Expertise ggf. in die Fachbeiträge und damit in die übergeordnete Strategie der Stadtgemeinde Tulln einfließen lassen.

„Selbstverständlich werden sich die Fachabteilungen der Stadtgemeinde Tulln mit allen Ideen beschäftigen. Einiges kann nach mitunter gleich umgesetzt werden, anderes vermutlich eher nicht“, erläutert Bürgermeister Mag. Peter Eisenschenk. Details dazu gibt es am 22. Oktober.

Schluss-Präsentation "Tulln Strategie 2030" am Donnerstag, 22. Oktober, ab 19 Uhr im Rathaus/Atrium
(und als Live-Stream auf www.tulln.at/vision)

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  • LIVE-Übertragung der Veranstaltung auf www.tulln.at/vision