Fotocredit: © Stadtgemeinde Tulln, Robert Herbst

„Tulln Strategie 2030“: Einstimmiger Beschluss für Einbindung von Bürgern

Der Tullner Gemeinderat beschloss am 2. Oktober einstimmig den Fahrplan für die „Tulln Strategie 2030“: Expertisen werden eingeholt – anschließend gemeinsam von allen Parteien beraten. Dann sollen die Tullnerinnen und Tullner genug Zeit haben, um sich an der „Tulln Strategie 2030“ zu beteiligen.

„Ich freue mich sehr, dass wir zusammen mit allen politischen Parteien diese wichtige Weichenstellung getroffen haben und die „Tulln Strategie 2030“ von allen mitgetragen wird“, so Bürgermeister Peter Eisenschenk in einer ersten Reaktion. „Mir war es besonders wichtig, dass die Bürger zu Wort kommen und alle Tullner Parteien eingebunden werden. Gut, dass wir uns gemeinsam für diesen Weg entschieden haben.“

„Tulln-Strategie 2030“ auf 3 Säulen: Experten, Politiker und Bürger
Bereits im März 2018 traf der Tullner Gemeinderat einstimmig die Entscheidung, einen umfangreichen Strategie-Prozess zu starten. Das Ziel der „Tulln Strategie 2030“: einen Kompass für Tulln zu entwickeln. Diese Stadt-Strategie wird in einem dreiteiligen Verfahren entwickelt. In einem ersten Schritt wurden Experten unterschiedlicher Bereiche beauftragt (Digitalisierung, Umweltschutz und Grünraum), eine umfassende Analyse zu erstellen. Aktuell wurde beschlossen, zusätzlich die Bereiche Innenstadt, Wirtschaft und Universitätsstandort Tulln genauer zu untersuchen. Spätestens im Frühjahr 2020 sollen alle Expertengrundlagen vorliegen.

Ab Frühjahr 2020: Einbindung von Parteien und Bürgern
Dann werden im zweiten Schritt politische Experten aller Tullner Parteien befragt. Beim dritten und finalen Schritt werden alle Tullnerinnen und Tullner eingebunden. Peter Eisenschenk dazu: „Wenn es um die Zukunft unserer Stadt geht, sollen die Bürgerinnen und Bürger nicht nur mitreden, sondern mitentscheiden.“  

Im Frühsommer 2021 soll die „Tulln Strategie 2030“ vom Gemeinderat verabschiedet werden. „Mir persönlich ist es wichtig, dass die Stadt-Strategie von möglichst vielen in unserer Stadt mitgetragen wird. Daher nehmen wir uns für die Einbindung der Parteien und vor allem der Bürger ein ganzes Jahr Zeit“, so Bürgermeister Eisenschenk abschließend.