Sinnvolle Nachnutzung der ehemaligen Landwirtschaftlichen Fachschule ist auf Schiene

Die Stadtgemeinde Tulln und das Land Niederösterreich entwickeln gemeinsam das Areal der im Jahr 2020 geschlossen Landwirtschaftlichen Fachschule – nämlich in Form eines modernen Betriebsgebietes für innovative Unternehmen: Die Gebäude werden insbesondere an emissionsarme Forschungsbetriebe und Start Ups aus dem Umfeld des Campus Tulln Technopol vermietet.

„Das Areal hat großes Potenzial weitere innovative Unternehmen nach Tulln zu ziehen. Es liegt nahe dem Technopol Tulln mit seinen vielen technologieorientierten Betrieben und dem Haus der Digitalisierung, das bis Anfang 2023 am Campus errichtet wird. Auch der Fokus auf emissionsarme Forschungsbetriebe und Start Ups ist zukunftsweisend und unterstreicht die Positionierung der Stadt Tulln als Green Smart City“, betont Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger.

Revitalisierung statt Neu-Versiegelung
„Wir haben uns gemeinsam mit dem Land Niederösterreich als Grundstückseigentümer bewusst dafür entschieden, diese wertvolle Fläche in einer Balance von Ökonomie und Ökologie zu entwickeln, indem wir die bestehenden Gebäude nutzen, anstatt freie Flächen zu versiegeln. Ich bedanke mich herzlich beim Land Niederösterreich – in bewährt guter Zusammenarbeit konnten wir diese erfreuliche Lösung finden und umsetzen“, so Bürgermeister Peter Eisenschenk über die sinnvolle Nachnutzung des Areals der ehemaligen Landwirtschaftlichen Fachschule. Die Stadt geht damit konsequent den Weg weiter, bei Betriebsansiedlungen nach Möglichkeit der Revitalisierung bestehender Gebäude den Vorzug gegenüber der Versiegelung neuer Flächen zu geben.
 
Emissionsarme Forschungsbetriebe und Start Ups
Das Areal wird neben dem Verein Hebebühne insbesondere an Tullner Forschungsbetriebe aus dem Umfeld des Campus Tulln Technopol vermietet – z.B. unter dem Titel „Makerspace“ an technologieorientierte, vom Gründerservice „accent“ des Landes Niederösterreich unterstützte Start Ups. Aber auch die bereits renommierten „Romer Labs“ haben hier optimal geeignete Erweiterungsflächen gefunden. Das verbindende Element der am Areal der ehemaligen Landwirtschaftlichen Fachschule heimisch gewordenen bzw. noch werdenden Unternehmen: Sie sind alle emissionsarm, also beeinträchtigen das Umfeld kaum durch Lärm, Anlieferungsverkehr o.ä. – dies ist auch mittels Widmung im Raumordnungskonzept festgelegt.