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Sanierung der alten Deponie abgeschlossen

Bild: aa_deponiesanierung1.gif

Um sicherzustellen, dass keine Schadstoffe ins Grundwasser gelangen, wurde die Mülldeponie nördlich der Donau mit einer Dichtwand umschlossen. Die veranschlagten Gesamtkosten wurden dabei um € 350.000,- unterschritten. Heutzutage wird der Müll bei den städtischen Müllsammelstellen fachgerecht entsorgt.

Im August 2013 wurde mit der Sanierung der alten Deponie in der Au nördlich der Donau begonnen, in diesem Frühjahr konnte das Großprojekt abgeschlossen werden. "Es wurde eine Dichtwand errichtet, wodurch garantiert keine Schadstoffe ins Grundwasser dringen können. Damit haben wir in die Trinkwassersicherheit der nächsten Generationen investiert", so Umweltgemeinderätin Susanne Stöhr-Eißert und Umwelt-Stadtrat ÖkR Johann Mayerhofer. Um den Grund langsam von den Verunreinigungen der Altlasten zu säubern, wird nun laufend Wasser aus mehreren Brunnen am Gelände der Deponie zur vollbiologischen Kläranlage gepumpt und dort gereinigt.

Kosten für Großprojekt unterschritten

Das Großprojekt erstreckte sich über knapp zwei Jahre. Die veranschlagten Gesamtkosten in der Höhe
von 4 Mio. Euro konnten dabei dank guter Planung und der Nutzung von Synergien um fast € 350.000,-
unterschritten werden. Die Kosten wurden zu 35% von der Stadtgemeinde Tulln und zu 65% aus dem Altlastensanierungsfonds getragen.

Hausmüll-Deponie der 70er-Jahre ist dicht
In den 70er und 80er Jahren wurde die alte Schottergrube in der Au nördlich der Donau als städtische Hausmüll-Deponie genutzt. Seit Mitte der 90er Jahre erfolgten laufend Kontrollen zu möglichen Umweltauswirkungen, wobei keine notwendigen Maßnahmen festgestellt wurden. In einem Bescheid des Landes NÖ aus dem Jahr 2012 wurden neue Auflagen zum Umgang mit Hausmüll-Deponien festgeschrieben, die auch die Sanierung der alten Deponie in Tulln notwendig machten. Ein Großteil der vorhandenen Altlasten ist durch natürliche Prozesse mittlerweile abgebaut.

Fachgerechte Müllentsorgung bei der Stadtgemeinde Tulln

Beim Altstoffsammelzentrum der Stadtgemeinde Tulln kann jeglicher anfallender Müll von Grünschnitt über Bauschutt bis zu Elektrogeräten fachgerecht entsorgt werden. Leider gibt es auch Störenfriede beim Müllsammelzentrum - Personen, die entsorgten Müll wieder mitnehmen, Altmetalle und Geräte wiederverkaufen oder dann am Wegesrand entsorgen. Um dem entgegenzuwirken, wird der Grund der Stadtgemeinde Tulln nun mit insgesamt sechs Kameras überwacht - denn die Mülldiebe machen nicht einmal vor verschlossenen Toren halt. Aber nicht nur Mülldiebe sind ärgerlich: Häufig wird Müll einfach auf Feldwegen oder am Straßenrand entsorgt - von leeren Kartons bis zu prall gefüllten Müllsacken. Müllablagerungen wie diese zerstören die Umwelt und sind verboten!
     

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