Planungs- und Beteiligungsprozess für den Nibelungenplatz - machen Sie mit!

Der Prozess zur Neugestaltung des Nibelungenplatzes mit dem Motto „Gemeinsam Platz machen“ läuft von April bis ca. Ende 2021. Nutzen Sie die verschiedenen Möglichkeiten sich zu informieren und mitzumachen! 

Tulln kann sich über eine Besonderheit freuen: Über einen Platz mitten in der Innenstadt und direkt an der Donau. Welche andere Stadt hat so etwas? Ob auf dem Weg mit dem Fahrrad von Passau nach Wien oder zu Fuß vom Hauptplatz zur Donau, man kommt am Nibelungenplatz vorbei. So übernimmt der Platz eine wichtige Verbindungs- und Verteilfunktion, sowohl auf lokaler als auch auf überregionaler Ebene. Mit rund 7.500 m² Fläche ist er auch nicht viel kleiner als der Hauptplatz (rund 9.200 m²), schöpft aber sein Potenzial als öffentlicher Raum mit entsprechender Aufenthaltsqualität für die Menschen derzeit noch nicht aus. Der Nibelungenplatz kann mehr sein, als ein unbelebter Parkplatz in zentraler Lage der Stadt Tulln.

Gemeinsam Platz machen!

Deshalb sind Sie herzlich eingeladen, sich aktiv in den Prozess einzubringen. Denn nur im gemeinsamen Dialog finden wir die besten Lösungen. Um die Zukunft des Nibelungenplatzes miteinander zu entwickeln, gibt es unterschiedliche Formate und Möglichkeiten, über die Sie sich in den Prozess einbringen können.

 

Was bisher geschah:

  • Die erste Projektzeitung wurde Ende April per Post an jeden Haushalt der Stadtgemeinde Tulln verschickt. Eine digitale Version können Sie sich auch hier als PDF herunterladen. In der Zeitung können Sie sich über den Planungs- und Beteiligungsprozesses informieren und sich ein Bild über die Herausforderungen des Nibelungenplatzes machen.

  • Phase der „1000 Ideen“ Mitte April bis Mitte Juni: In dieser ersten intensiven Phase des Beteiligungsprozesses konnten mittels Online-Umfrage, analoger Dialog-Karte und im Rahmen einer „Dialograd-Tour“ an verschiedenen Standorten im Stadtgemeindegebiet Ideen und Anregungen abgegeben werden. Diese fließen in den weiteren Prozess mit ein. DANKE an alle, die sich hier bereits eingebracht haben!

 

Weitere Phasen:

  • Ab Ende Juli: Freiluft-Ausstellung am Platz: Direkt am Nibelungenplatz werden die Ergebnisse der Phase der „1000 Ideen“ in einer Freiluftausstellung gezeigt. Transparenz und Nachvollziehbarkeit stehen in diesem Prozess an oberster Stelle. Alle Tullnerinnen und Tullner sollen darüber informiert werden, was bisher zum Projekt der Neugestaltung eingebracht wurde.
  • Ende August: Perspektivenwerkstatt mit öffentlicher Beteiligung: Qualifizierte Planungsbüros erarbeiten auf Basis der bis dahin erhobenen Grundlagen und Ideen im Rahmen der Werkstatt erste Ansätze zur Platzgestaltung. Diese werden im Sinne einer offenen Werkstatt am 26. August 2021 der Öffentlichkeit zur Diskussion gestellt. Hier gibt es erneut die Möglichkeit, konkrete Ideen und Rückmeldungen einzubringen, die in den weiteren Arbeitsprozess einfließen.
  • Herbst: Stadtforum und Grätzl-Tour: Die ausgearbeiteten Varianten werden im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltungsreihe erneut präsentiert und persönliches Feedback dazu wird eingeholt.
  • Herbst: Information und Volksbefragung: In einer Projektzeitung wird umfassend über die Ergebnisse der Planungen informiert. Nach den zahlreichen Beteiligungs- und Feedbackmöglichkeiten werden die verschiedenen Varianten im Rahmen einer Volksbefragung zur Entscheidung gestellt.

 

Sie sehen: Möglichkeiten zum Einbringen und Mitmischen gibt es viele. Nutzen Sie die Gelegenheit!

 

 

 

LEADER-Förderung wird angesucht
Die LEADER-Region Donau-NÖ Mitte setzt dank ihren Förderungen wesentliche Impulse in der Regionalentwicklung. Die Stadtgemeinde Tulln konnte bereits mehrere Förderprojekte erfolgreich abwickeln – zuletzt u.a. den Bürgerbeteiligungsprozess für die „Tulln Strategie 2030“ im Rahmen des Projektes „Tulln – Miteinander in der Zukunftsplanung“. Das Förderprogramm dient insbesondere der Unterstützung besonders innovativer Projekte, die einen Beitrag zu den Entwicklungszielen der Region liefern. Die Stadtgemeinde Tulln hat für die Planungsphase zur Umgestaltung des Nibelungenplatzes eine LEADER- Förderung eingereicht und das Projekt im Auswahlgremium vorgestellt, wo es auch aufgrund der Einbindung der Bürger* innen als unterstützenswert bewertet wurde. Grundsätzlich können die eingereichten Projektkosten mit bis zu 70 Prozent gefördert werden.