Von 5. Mai bis 30. September 2018 zeigte sich die Gartenstadt Tulln als Austragungsort des Gartensommer Niederösterreich-Schwerpunktes unter dem Titel "GREEN ART in Tulln - Eine Stadt wächst über sich hinaus" von ihrer blühendsten und prächtigsten Seite. Dabei ist Tulln buchstäblich über sich hinausgewachsen. Rund 40.000 zusätzliche gartenaffine Besucher konnten während dieser fünf Monate nach Tulln geholt werden.

GREEN ART HIGHLIGHTS

Im Mittelpunkt von GREEN ART stand eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst unter dem Titel "#TullnART - Garten der Künstler"im Rathaus/Minoritenkloster sowie stadtweite Gartenkunstwerke im öffentlichen Freiraum. Ein vielseitiges Rahmenprogramm machte zusätzlich Lust, das sommerliche Tulln zu besuchen.

Ausstellung "#TullnART - Garten der Künstler"

In der Ausstellung im Rathaus/Minoritenkloster eröffneten zeitgenössische KünstlerInnen neue Einblicke und Perspektiven zu Themen rund um Garten, Natur und Wildnis. 20 künstlerische Positionen zum Verhältnis Mensch-Garten, Mensch-Natur, Mensch-Wildnis, Mensch-Erde und Mensch-Mensch zeigten neue Sichtweisen auf und regten zur Auseinandersetzung an.Wöchentliche Führungen, Treffen mit den KünstlerInnen, Kreativworkshops und Schulaktionstage waren nur einige Highlights, die während der 5 Monate in der Ausstellung erlebt werden konnten.

Schwerpunkt "Welt mit Zukunft"
Die Ausstellung widmete sich auch dem Schwerpunkt "Welt mit Zukunft", der in Zusammenarbeit mit Univ.-Prof. DDr. Franz-Josef Radermacher gestaltet wurde. DDr. Radermacher ist Mitbegründer der "Global Marshall Plan"-Initiative, des "Club of Rome" und forscht seit vielen Jahren am Thema "Welt mit Zukunft". Im Rahmen von GREEN ART und gemeinsam mit der Universität für Bodenkultur lud die Stadt am 18. Juni zum fachlichen und öffentlichen Austausch beim Kolloquium "Welt mit Zukunft".

Die KünstlerInnen
Unter den Beteiligten waren:
Anna Aistleitner, Iris Andraschek, Sonja Bäumel, Alexander Biedermann, Cornelia Caufmann, Heinz Cibulka, Michael Endlicher (CEMS), Rainer Friedl, Sonia Gansterer, Matthew Gardiner, Gudrun Kampl, Leopold Kogler, Michael Kos, Richard Künz, Norbert Maringer, Julie Monaco, Alois Mosbacher, Markus Orsini-Rosenberg, Gotthard Schatz, Josef Schwaiger, Cynthia Schwertsik, Manuel Selg, Six/Petritsch, Lois Weinberger, Verena Weninger, Clemens Wolf, Erwin Wurm, Robert Zahornicky.

Gartenkunstwerke im öffentlichen Raum

Insgesamt 22 Werke von Kunstschaffenden, Landschaftsarchitekten und Gärtnern waren in der ganzen Innenstadt Tullns zu entdecken - vom Rathaus über die Donaulände, zum Hauptplatz, hinein in den Wasserpark und zur GARTEN TULLN. Sie begegneten dem aufmerksamen Spaziergänger spontam im Alltag, bei einem gemütlichen, individuellen Spaziergang von einem Kunstwerk zum nächsten oder bei wöchentlichen Führungen mit zertifizierten Austria Guides.

Ausgewühlt wurde ein Großteil der Kunstwerke im Rahmen eines Wettbewerbs aus rund 50 Einreichungen von einer Jury unter Vorsitz von Prof. DI Cordula Loidl-Reisch (TU Berlin). Die Kunstwerke waren großteils kostenfrei, täglich und rund um die Uhr zu sehen.

Buntes Rahmenprogramm

Rund um die Ausstellung "Garten der Künstler" und die stadtweiten Gartenkunstwerke bot die Gartenregion Tulln mit rund 200 Veranstaltungen ein buntes Rahmenprogramm für alle Geschmäcker. Offene Privatgärten, geführte Radtouren, vielfältige Garten-Konzerte und -Workshops sowie kulinarische Gaumenfreuden gab es zu erleben. Und natürlich auch die wie gewohnt prächtig blühenden Grünflächen an der Donaulände und den attraktiv gestalteten Hauptplatz. Ganz besonderer Dank gilt unseren Gartenpartnern, die mit ihren Veranstaltungen das Rahmenprogramm noch bunter und attraktiver gemacht haben. Mit dabei waren unter anderem Veranstaltungen auf der GARTEN TULLN, Workshops und Vorträge von Natur im Garten, die jährliche Internationale Gartenbaumesse, Kreativprogramm im Egon Schiele Museum und der Rosenarcade, Workshops und Events bei den großen Gartenbaubetrieben und vieles mehr.


GREEN ART in Tulln wurde gefördert von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich.